Verantwortungslose Kürzungen bei gesellschaftlicher Teilhabe!

Die geplanten Kürzungen in der Eingliederungshilfe kommentiert Friedrich Stubbe, Landesvorsitzender des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen, wie folgt:

„Die Bundesregierung setzt hier radikal den Rotstift an, ohne auf die einzelnen Bedürfnisse der Betroffenen zu schauen. So soll Kindern etwa die individuelle Schulassistenz genommen werden oder für Hilfsmittel wie barrierefreie Computer soll es künftig strengere finanzielle Rahmen geben. 

Dabei war Deutschland in den vergangenen zwei Jahrzehnten bereits auf einem guten Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft und hat die Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein gutes Stück vorangebracht.

Die jetzt geplanten Kürzungen werfen nicht nur alles Erreichte über den Haufen, sie bedeuten einen enormen Rückschritt. Sie würden Kindern und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren und teils auch ihre existenzielle Grundlage entziehen. Das ist absolut verantwortungslos und macht uns als Sozialverband VdK fassungslos! So darf Politik nicht mit schutzbedürftigen Menschen umgehen, Teilhabe ist ein Menschenrecht!“

Friedrich Stubbe, Landesverbandsvorsitzender

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