Neuer Krimi mit Einblicken in besondere Lebenswelt
Der neue Spielfilm „Luisa“ läuft ab sofort in ausgewählten Kinos. Er schildert das Leben der 22-jährigen Luisa, die in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung lebt. Als sie immer stiller wird, stellt sich schließlich heraus, dass sie schwanger ist. Luisa schweigt. Sie erzählt niemandem, was passiert ist. Es wird sexueller Missbrauch vermutet.

Monatelang recherchierten Julia Roesler und Silke Merzhäuser in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung für das Drehbuch zum neuen Kinospielfilm „Luisa“. Das Besondere: Er wurde mit einem professionellen Cast aus jeweils zehn Schauspielerinnen und Schauspieler mit und ohne Behinderung realisiert. Schon in der Drehbuchentwicklung wurde mit dem inklusiven Ensemble „Meine Damen und Herren“ aus Hamburg zusammengearbeitet, von denen auch einige Schauspielerinnen und Schauspieler zum Cast gehören. Der Film entstand als Koproduktion von werkgruppe2 filmproduktion, HANFGARN & UFER und dem ZDF-Das kleine Fernsehspiel.
Schutz oder Bedrohung
Einfühlsam und respektvoll kreist die Erzählung um Luisa und ihre Auseinandersetzung mit den Grenzverletzungen, die ihr zustoßen. Neben der bewegenden Geschichte der Hauptfigur Luisa, die von Celina Scharff verkörpert wird, zeigt der Film die häufig verborgene Lebenswelt von Menschen mit Behinderung in jener machtvollen Institution, die sie beschützen soll, aber zugleich bedrohlich für ihre körperliche Integrität und selbstbestimmtes Leben ist.
„Wir wollen und wollten Menschen mit Behinderung einen Raum geben, ihre Perspektive kennenlernen, mit statt über Menschen mit Behinderung sprechen. […] Ich habe vom Ensemble Meine Damen und Herren sehr viel zum Thema Respekt und Wertschätzung gelernt, aber vor allem, wie machbar inklusive Zugänge in einem Filmprojekt sind“, sagt Regisseurin Julia Roesler.
Der Film läuft ab sofort in ausgewählten Kinos.

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