Kategorie Ortsverband Celle-Altstadt
Datum

Erntedankfest

Veranstaltungsinformationen

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Datum
Uhrzeit bis Uhr

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Ort
Celler Saal (Clubhaus des TuS Celle - TuS Heim)
Nienburger Straße 28
29225 Celle
Eine Dampflokomotive mit mehreren Personenwagen fährt in einen mit einem Glasdach überdachten Bahnhof ein. Auf den Bahnsteigen befinden sich Menschen. Einige von ihnen sehen bedürftig aus. Links oben ist das Logo der Bahnhofsmission zu sehen. Auf dem Bild ist der Schriftzug "Erntedankfest beim VdK Celle-Altstadt". Sollte diese Beschreibung nicht ausreichen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, damit wir das in Zukunft besser machen können.
Erntedankfest © Matthias Krüger erstellt mit ChatGPT (Artificial Intelligence) - Siehe auch Beschreibungstext für weitere Informationen

Den VdK und die Bahnhofsmission verbindet viel. Eine dieser Gemeinsamkeiten ist, sich um Menschen zu kümmern, die oft niemanden haben, der sich sonst kümmert. 

Was liegt da näher, als das Erntedankfest zu nutzen, um den Mitgliedern des VdK Informationen über die Arbeit der Bahnhofsmission zukommen zu lassen? Frau Julia Dittel von der Bahnhofsmission Celle hat in einem ergreifenden und rührenden Vortrag über die tägliche Arbeit im Bahnhof erzählt. 

Als Dank haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres monatlichen Treffens einen schönen Erntedanktisch gedeckt, das Sparschein fleißig gefüllt und damit anderen Menschen in Not ein wenig geholfen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns irgendwann einmal wieder. Wie gut, dass es den Vdk und die Bahnhofsmission gibt. 


Die unglaubliche Kartoffelrebellion von Hinterknollen

Das Erntedankfest im Dorf Hinterknollen war immer schon etwas Besonderes – aber dieses Jahr sollte alles anders kommen.


Die Damen und Herren vom VdK Hinterknollen wollten nämlich beweisen, dass sie mehr drauf hatten als Kuchenbuffet und Blasmusik.

„Wir machen etwas Modernes!“, verkündete Rosi „Eine Kartoffel-Performance!“


„Eine Perforwas? Was ist das?“, fragte Wolfgang skeptisch.


„Na, Kunst! Bewegung! Ausdruck! Vielleicht auch ein bisschen Stampfen!“

Gesagt, getan. Am Festtag trugen alle Kartoffelsäcke als Kostüme und tanzten wild über den Dorfplatz. Doch mitten im Auftritt rollte plötzlich eine riesige Kartoffel von der Bühne – sie war Teil der Deko, fast so groß wie ein Medizinball.

„Sie flieht!“, rief Rosi entsetzt. Und tatsächlich: Die Kartoffel kullerte zielsicher den Hang hinunter, direkt in Richtung Suppentopf.

Opa Günther stürmte hinterher, stolperte über einen Kürbis und landete kopfüber im Heuballen. „Ich hab sie fast gehabt!“, rief er – mit einem Strohhalm im Ohr.

Dann nahm Rosi die Verfolgung auf. Mit erstaunlicher Geschwindigkeit rannte sie dem Gemüse hinterher, während die Blaskapelle tapfer weiterspielte. Schließlich stoppte die Kartoffel genau vor dem Bürgermeister, der gerade seine Dankesrede halten wollte.

„Sehen Sie, Herr Bürgermeister!“, rief Rosi keuchend. „Die Natur will nicht gekocht werden – sie rebelliert!“

Das Publikum jubelte. Niemand wusste mehr, ob das alles geplant war oder nicht. Der Bürgermeister aber war begeistert: „So eine lebendige Erntedankvorstellung hatten wir noch nie!“

Seitdem gilt Hinterknollen offiziell als das erste Dorf mit einer Kartoffelrevolution.


Der VdK wird dort seither verehrt.

 

Und Wolfgang nennt die Kartoffel ganz heimlich liebevoll „Die Frei-Knolle von Hinterknollen“.

  

Die Rückkehr der Frei-Knolle

Ein Jahr war vergangen, seit die legendäre Frei-Knolle über den Dorfplatz von Hinterknollen gerollt war und das Publikum in Begeisterung versetzt hatte.
Das Erntedankfest war erneut in Vorbereitung, und alle fragten sich:
„Wird sie wieder auftauchen?“

Wolfgang, inzwischen Dorfbekanntheit und Autogrammkönig („Für dich, meine kleine Pellkartoffel – Wolfgang“), hatte eine Theorie:
„Ich sag’s euch, die Frei-Knolle lebt! Sie hat sich im Wald versteckt, irgendwo zwischen dem Kompost und der alten Vogelscheuche.“

Oma Rosi lachte. „Wolfgang, du hast zu viel Kartoffelschnaps probiert.“
Doch in der Nacht vor dem Fest geschah es:
Ein leises Klopf-klopf am Fenster von Wolfgangs Gartenhütte.
Er öffnete – und dort lag sie! Rund, erdig, mit einem zarten grünen Keim: die Frei-Knolle!

„Du bist zurück!“, flüsterte Wolfgang ehrfürchtig.
Die Knolle blinkte geheimnisvoll im Mondlicht (vielleicht war’s aber auch nur Tau).

Am nächsten Morgen stand Wolfgang mit ihr auf dem Marktplatz.
„Sie ist wieder da!“, rief er stolz.
Die Menge jubelte – und prompt kam der Bürgermeister angerannt:
„Sensationell! Wir machen ein Denkmal! Oder besser: ein Denkmalfeld!“

Doch plötzlich begann die Frei-Knolle zu vibrieren.
Dann – ein dumpfes Plopp! – und sie teilte sich!
Aus einer Knolle wurden zwei, dann drei, dann zehn!

„Oh nein!“, schrie Erna, „sie vermehrt sich!“
Innerhalb von Minuten rollten Dutzende Kartoffeln über den Platz, in Körbe, unter Bänke, in die Kuchentheke.

Kinder jubelten, Erwachsene stolperten, und der Pastor schrie: „Ein Wunder! Oder eine landwirtschaftliche Revolution!“

Am Ende sammelte man die rebellischen Knollen wieder ein – vorsichtig, wie heilige Reliquien.
Nur eine verschwand spurlos.

Wolfgang schwor, sie habe ihm zugezwinkert, bevor sie davonrollte.
Rosi seufzte: „Wenn du nächstes Jahr sagst, sie sei nach Amerika ausgewandert, zieh ich mir auch einen Kartoffelsack an.“

Die Moral von der Geschicht’?


Man sollte nie unterschätzen, was passiert, wenn Senioren und Stärkeprodukte zusammenkommen.