Ohne Teamarbeit geht nichts im VdK
Thorsten Henkel kennt das VdK-Ehrenamt von Kindesbeinen an

Wenn jemand den VdK kennt, dann ist es Thorsten Henkel: Mit elf Jahren ist er zusammen mit seinen Eltern in den Verband eingetreten, heute leitet der 54-Jährige den über 6000 Mitglieder starken Kreisverband Ammerland.
„Meine Eltern wollten mich abgesichert wissen, falls ihnen mal etwas zustößt. ‚Beim VdK hast du immer einen Ansprechpartner‘, haben sie gesagt“, erklärt er den frühen Eintritt. Dass er selbst zum Ansprechpartner für andere Mitglieder wird, hat sich dann fast von selbst ergeben. „Weil ich bei allen Veranstaltungen immer dabei war, habe ich bereits mit 16 Jahren den Vorsitzenden unseres damaligen Ortsverbands unterstützt – zunächst natürlich inoffiziell, weil ein Ehrenamt vor der Volljährigkeit noch nicht möglich war“, lacht Henkel.
Immer im Austausch
Daraus wurde schnell mehr: Beisitzer, Schriftführer, Vorsitzender im Ortsverband, Kassierer und Vertreter der jüngeren Mitglieder auf Kreisebene – Thorsten Henkel hat eigentlich alle Ehrenämter im VdK-Vorstand schon einmal innegehabt und konnte sich auch noch mehr vorstellen. Als dann der Vorsitz im Kreisvorstand frei wurde, fragte er sich: „Warum eigentlich nicht ich?“ Doch Thorsten Henkel ist kein Mensch, der sich in den Vordergrund drängt. Teamarbeit ist ihm extrem wichtig. Deshalb suchte er vor der Wahl auch das Gespräch mit allen Ortsvorständen sowie den Kreisgeschäftsführern. „Mir sind der Austausch untereinander und gegenseitige Unterstützung ganz wichtig. Kein Vorsitzender kann allein etwas bewirken, das geht nur gemeinsam im Team – sowohl auf VdK-Bundesebene als auch bei uns im Ammerland.“ Deshalb ist seine Devise: ein offenes Ohr für alle haben. „Jeder Ortsverband und jedes Mitglied darf sich bei mir melden!“

Mit neuen Ideen geht Henkel die Arbeit im Kreisvorstand an. So wird es einen Arbeitskreis Digitales geben sowie mehr Kommunikation und Vernetzung zwischen den Ortsverbänden. „Denn wir sind eine große VdK-Familie und nicht jeder Ehrenamtliche muss das Rad neu erfinden. Vielmehr können wir von den Ideen der anderen lernen und zum Beispiel auch gemeinsame Veranstaltungen für unsere Mitglieder anbieten. Davon kann jeder nur profitieren“.
Thorsten Henkel bringt trotz seines für den VdK noch jungen Alters bereits jahrzehntelange Erfahrung in der Ehrenamtsarbeit mit und stellt sich deshalb gerne mit einem Augenzwinkern als „der Neue – und doch der Alte“ vor.
Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und sagen Danke für dein Engagement in unserem VdK, Thorsten!